
Die Renaissance (Wiedergeburt) der werteorientierten Denkweise und Arbeit innerhalb der Wertegemeinschaft Der faire Salon bietet Mitarbeitenden im Friseurberuf eine neue, tiefere Sinngebung ihrer Tätigkeit – weit über das klassische Handwerk hinaus.
Ein Konzept, welches zu einer nachhaltigen und ethisch geprägten Berufsausübung führt.
Berufliche Sinngebung durch das Schönheitsberater-Konzept
1. Vom Dienstleister zum Begleiter
Friseurinnen und Friseure werden nicht mehr nur als Ausführende von Schnitt und Farbe gesehen, sondern als Schönheitsberaterinnen*, die Menschen ganzheitlich begleiten. Sie helfen Kundinnen und Kunden, sich selbst zu erkennen, zu pflegen und zu stärken – äußerlich wie innerlich. Das verleiht dem Beruf eine neue emotionale Tiefe und gesellschaftliche Relevanz.
2. Menschlichkeit als Leitwert
Die Rolle des Schönheitsberaters basiert auf Menschlichkeit, Empathie und Wertschätzung. Mitarbeitende lernen, nicht nur fachlich zu überzeugen, sondern auch zwischenmenschlich zu wirken. Sie hören zu, beraten ehrlich und schaffen eine Atmosphäre des Vertrauens. Das stärkt die Kundenbeziehung und macht den Salon zu einem Ort der Begegnung.
3. Nachhaltigkeit im Berufsverständnis
Diese neue Sinngebung ist auch ein Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit. Wer sich als Schönheitsberater versteht, arbeitet nicht nur für den Umsatz, sondern für das Wohlbefinden anderer. Das fördert Mitarbeiterbindung, Motivation und ein gesundes Betriebsklima. Gleichzeitig wird der Beruf attraktiver für Nachwuchskräfte, die Sinn und Werte suchen.
4. Ethik und Verantwortung
Das Schönheitsberater-Konzept ist eng mit Wirtschaftsethik verbunden. Es fordert ein bewusstes, verantwortungsvolles Handeln – gegenüber Kunden, Kollegen und der Gesellschaft. Mitarbeitende übernehmen Verantwortung für ihre Wirkung und gestalten aktiv mit. Das stärkt die Identifikation mit dem Beruf und dem Unternehmen.
Fazit
Die Wertegemeinschaft „Der faire Salon“ zeigt mit dem Schönheitsberater-Konzept, wie sich der Friseurberuf weiterentwickeln kann – hin zu einem sinnstiftenden, nachhaltigen und ethisch fundierten Tätigkeitsfeld. Für Mitarbeitende entsteht dadurch nicht nur ein neues Berufsbild, sondern auch eine neue Form der Selbstwirksamkeit und Anerkennung. Ein echter Gewinn – für den Einzelnen und für die Branche.

