Reklamation!
Impulse
Reklamation!
Was tun, wenn Kundinnen oder Kunden unzufrieden sind? Reklamationen sind ein sensibler Teil der Dienstleistung. Sie können Vertrauen stärken und zeigen, wie professionell ein Salon mit Verantwortung umgeht.

Eine klare Vorgehensweise hilft, Beschwerden lösungsorientiert und kundenfreundlich zu bearbeiten – ohne vorschnell zu urteilen oder sich zu rechtfertigen.
Die sieben W-Fragen
- Wer hat reklamiert und worum geht es genau?
- Wo liegt die Zuständigkeit im Team?
- Was wurde zugesichert oder erwartet?
- Wie kann die Lösung umgesetzt werden?
- Womit wird gearbeitet – Produkte, Werkzeuge, Techniken?
- Wann ist eine fachgerechte Umsetzung möglich?
- Warum ist diese Lösung sinnvoll – gibt es Alternativen?
Schwierige Fälle sachlich einordnen
Besonders bei Farbe, Strähnen oder Dauerwelle werden Reklamationen manchmal erst nach längerer Zeit vorgebracht. Dann sind Ansätze sichtbar und das ursprüngliche Ergebnis nicht immer genau nachzuvollziehen. Hier helfen fachliche Aufklärung und ehrliche Kommunikation. Gute Arbeit und eine klare Haltung schaffen die beste Grundlage für langfristige Bindung.
Fairness gegenüber Mitbewerbern
Äußert sich jemand negativ über einen anderen Salon, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Fair und professionell ist es, zunächst eine Nachbesserung beim ursprünglichen Dienstleister anzuregen. Wird dennoch ein Termin gewünscht, sollte zuerst beraten und eine Diagnose gestellt werden – nicht sofort behandelt.
Was im Gespräch hilft
- Zuhören und Geduld zeigen.
- Das Problem genau erfassen, statt vorschnell zu urteilen.
- Nicht ablenken oder rechtfertigen.
- Fragen stellen und Informationen absichern.
- Auch Zwischentöne und nonverbale Signale wahrnehmen.
- Zur offenen Kommunikation ermutigen.
- Kulanz zeigen, wo sie angebracht ist.

