
Oft in der Diskussion, warum müssen Frauen beim Friseur mehr bezahlen wie die Männer…?
Ewig lange schon währt die Diskussion um dieses Thema
Warum zahlen Frauen beim Friseur oft mehr als Männer?
Die Diskussion ist nicht neu – und sie wird regelmäßig geführt:
Warum kosten Damenhaarschnitte mehr als Herrenhaarschnitte?
Die Antwort ist einfacher, als viele denken:
Friseurpreise orientieren sich am Zeitaufwand.
Zeit ist Geld – und der Aufwand ist unterschiedlich
Ein klassischer Herrenhaarschnitt ist meist in kurzer Zeit erledigt.
Besonders deutlich wird der Unterschied beim Styling:
Das gewünschte „Trockenpusten“ bei kurzem Männerhaar dauert oft nur wenige Minuten.
Eine modische Föhnfrisur bei Damen erfordert deutlich mehr Zeit und Technik.
Natürlich gibt es Ausnahmen:
Eine Dame mit sehr kurzem Haar oder ein männlicher Kunde mit Langhaarfrisur – hier sollte der Preis flexibel und individuell angepasst werden.
Doch die Kalkulation basiert auf dem durchschnittlichen Aufwand, und der ist im Herrenbereich deutlich geringer.
Weitere Faktoren, die den Preis beeinflussen
Leistungsumfang: Über 60 % der Männerhaarschnitte erfolgen trocken – ohne Haarwäsche oder Föhnen.
Salon-Infrastruktur: Im Damenbereich sind mehr Geräte im Einsatz – von Trockenhauben bis Klimazonen –, die hohe Anschaffungskosten verursachen.
Inspiration & Beratung: Damen erwarten oft eine größere Auswahl an Frisurenideen, was sich in mehr Fachliteratur, Postern und Beratungsmaterialien niederschlägt.
Weiterbildung: Das feminine Modebild verändert sich ständig. Neue Techniken, Trends und Farben erfordern regelmäßige Schulungen – ein Aufwand, der im Herrenbereich deutlich geringer ist.
Fazit: Transparenz schafft Vertrauen
All diese Faktoren summieren sich – und erklären die Preisunterschiede nachvollziehbar.
Wichtig ist, dass Sie als Friseur*in offen mit Ihren Kundinnen und Kunden sprechen.
Wer gut informiert ist, versteht den Wert Ihrer Arbeit.

