Ich bin – wie ich bin!

Ich bin wie ich bin – aber reicht das?
Viele Chefs kennen das: Eine fachlich starke Mitarbeiterin bleibt unter ihren Möglichkeiten, während eine weniger versierte Kollegin ausgebucht ist. Warum? Kunden kaufen nicht nur Frisuren – sie kaufen Wohlbefinden. Persönlichkeit, Ausstrahlung und Empathie sind entscheidend.

Wenn die Chemie nicht stimmt, passt oft auch die Frisur nicht. Deshalb ist Selbstreflexion wichtig: Wie wirke ich? Wie spreche ich? Wie präsentiere ich mich? Jogginganzug im Nobelsalon, ungepflegte Hände, Körpergeruch oder Rauch – all das beeinflusst das Kundenerlebnis negativ.

Kundinnen beobachten uns im Spiegel. Sauberkeit, Haltung, Gestik – jedes Detail zählt. Haare der vorherigen Kundin in der Bürste? Ein No-Go!

Mitverantwortung heißt: Umsatz mitgestalten
Wer gutes Geld verdienen will, muss gute Leistung bringen – fachlich und menschlich. Weiterbildung, Offenheit für Neues und der Wille, zu gefallen, sind Voraussetzungen. Chefs müssen klare Standards setzen, fördern, kontrollieren – und loben. Wertschätzung motiviert.

CHECK – No-Gos im Salonalltag
Kundin nicht begrüßen
Keine persönliche Ansprache oder Vorstellung
Behandlung vor Beratung beginnen
Kaugummi kauen
Ohne zu fragen ins Haar greifen
Sich selbst im Spiegel frisieren
Kundin unterbrechen oder nicht ausreden lassen
Private Probleme thematisieren
Körpergeruch, Mundgeruch, Rauch, Alkoholfahne
Sitzen bleiben, wenn Kundin kommt oder geht

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